" ... leider fließen die Quellen hier mehr als spärlich, einiges mag
noch in unverschlossenen Archiven ruhen, anderes wieder hat
dem Wandel der Zeit nicht zu trotzen vermocht ... selbst das
Zugängliche ist so zersplittert und verteilt, daß ein definitives
und abgerundetes Bild noch nicht geboten werden kann ...“
Es war Dr. Robert Schlumberger, ein direkter Nachkomme des
gleichnamigen, legendären Wein- und Sekt-Avantgardisten Österreichs
(des 1814 in Stuttgart geborenen Robert Schlumberger),
der diese kritischen Bemerkungen 1957 in: "Beiträge zur Kulturgeschichte
des Vöslauer Weinbaus“ schrieb. Auch heute noch
haben die Ausführungen von Schlumbergers Urenkel ihre volle
Berechtigung, meint der Verfasser dieser Zeilen.
Nach jahrelangem Recherchieren, d.h. einem (oft vergeblichen)
Suchen in Archiven, Bibliotheken, Nachfragen bei Weinbauinstituten,
dem Beschaffen und Durcharbeiten zahlreicher
Veröffentlichungen von Fachbüchern, Zeitschriften u.v.m., in
Diskussionen und Korrespondenz mit Fachleuten aus dem Inund
Ausland, aber auch bei einigen Studien- und Informationsreisen
innerhalb Württembergs, in Österreich, Ungarn, der Slowakei,
Tschechien, Frankreich und Italien kam der Verfasser –
was fast vorauszusehen war – zu keinem abschließenden, schlüssigen
Ergebnis über die eigentliche Herkunft der Blaufränkischen
bzw. Lemberger Rebe.
Last but not least möchte ich mich bei allen Freunden, Bekannten,
Archivaren und Bibliothekaren und vor allem bei meiner
Familie herzlich für die Ünterstützung bedanken, die ich bei
dieser Arbeit erfahren durfte.
Im Frühjahr 2000 Richard Hachenberger
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