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Lemberger-Rebe
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Offiziell heißt die Lemberger-Rebe "Blaufränkisch". In Deutschland wird sie aber in der Regel als "Lemberger" oder "Blauer Limberger" bezeichnet. Beide Namen deuten auf ihre Herkunft aus dem Donaugebiet hin.
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Die Herkunftsbezeichnung "Lemberger" führt zu
der Weinbaugemeinde Lemberg in der früheren Untersteiermark, heute Republik Slowenien, von wo aus im Jahre
1877 "Lembergerreben" exportiert wurden.
Ähnlich verhält es sich mit der Namensnennung "Limberger". Im Weinort Limberg bei
Maissau in Niederösterreich, wurden Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts "wurzelechte
Limberger-Blaufränkisch-Reben" zum Verkauf angeboten.
Weitere Bezeichnungen sind:
- Frankonia (Italien)
- Crna Francova (Kroatien)
- Frankovka (Slowakei, Tschechien)
- Kékfrankos (Ungarn)
In Deutschland wird die Lemberger-Rebe heute auf einer Fläche
von ca. 1.450 ha angebaut, davon zu 93 % im bestimmten Anbaugebiet Württemberg. Doch findet man
Lemberger-Reben auch in Baden, der Pfalz, Rheinhessen und neuerdings in Franken, wo die Weine dann meist
als "Blaufränkisch" bezeichnet werden.
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Die Lemberger-Rebe stellt hohe Ansprüche an die Lage und gilt als mittelfrühe bis späte Sorte. Sie bringt bei moderatem Anschnitt ansprechende Mostgewichte, die dann vielfach im Prädikatsweinbereich liegen. Durch den frühen Austrieb ist die Rebe für spätfrostgefährdete Lagen nicht geeignet.
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